20.09.09: Überraschungsparty
September 21, 2009
Heute hat die Tante, die gestern zu Besuch war Geburtstag und es wurde eine Überraschungsparty organisiert. Viel Essen, viele Leute, laute Musik und Inder sind nach einem Drink besoffen, sodass sich der Lärmpegel ins Unendliche steigern kann. Nichtsdestotrotz ganz nett, jedoch völlig verschieden zu deutschen Familientreffen.
19.09.09: Keine besonderen Vorkommnisse
September 21, 2009
Da ich diesen Blog nun aus zwei Tagen Rücksicht schreibe und mich nichtgenau an den Tag erinnern kann, nehme ich an, dass nicht besonderes passiert ist. Nikoos und Shikoos Eltern haben sich darüber aufgeregt, dass wir so lange am Vorabend im Pub waren, wir haben dann einige Malls erkundet, die Tante besucht und abends haben wir bei Supriya Spieleabend gemacht. Scrabble auf Englisch kann schwierig werden, genauso wie Allgemeinwissenspiele. Uno lief!
18.09.09: Angekommen!
September 21, 2009
Um sieben Uhr Ortszeit verließ ich nun das Flughafengebäude. Losgeflogen bin ich bei 6°C, angekommen bei 40°C. Wow! Jetzt musste ich erst mal schlafen! Das tat ich dann auch. Abends sind wir, Supriya, Shikoo, Nikoo und ich, in ein Pub (Howzatt) gegangen. War sehr nett. Musikqualität ist hier um Meilen besser als in Deutschland, dafür wird sie aber auch zehnmal so laut gespielt, sodass man sich während Unterhaltungen anschreien muss, was die Inder aber wiederum zu mögen scheinen, da sie das konsequent in allen Lebenslagen durchziehen, außer im Schlafen. Zu den Getränken ist zu sagen, dass man da bitte keine deustchen Maßstäbe ansetzen darf. Sie sind alle sehr wässrig. Sowohl Bier als auch Cocktails.
17.09.09: Lebe das Leben auf dem Flughafen
September 21, 2009
Heute ging’s los. Zwischen Indien und mir standen nur noch 24 h Zugabteil, Flughafenhallen und Flugzeugsitze. Verlief alles prima und on time.
Hier nun einige Skurrilitäten und Weisheiten:
1. Preisgarantie?! Denkste!
Angekommen am Flughafen Tegel schaute ich mich nach etwas Essbarem um, weil ich seit meinem Erwachen um drei Uhr in der Frühe noch nichts gegessen hatte. Dabei sah ein Eierbrötchen besonders nett aus und erschien mir für Flughafenverhältnisse erschwinglich. 2,80 € sollte der Spaß kosten. Ich wollte sichergehen und die Flughafenhallen nach evtl. noch besseren Brötchen abklappern und so ließ ich das Eierbrötchen für zehn Minuten dort liegen. Als ich zurückkam kostete, aus verletzter Eitelkeit, dass ich es nicht gleich als das Auserwählte erkannte, oder aus rein ökonomischen Gründen, 3,20 €.
2. London ist teuer!
In London angekommen sah ich fünfeinhalb Stunden Aufenthalt vor mir liegen. Man kann in dieser Zeit durch London cruisen, was mir zu teuer war, da die billigste Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vier Pfund für eine Strecke kostet, oder aber den Duty Free- Bereich auskundschaften. Ich tat letzteres. Resultat: Auch im Flughafen ist London arschteuer! Ich wechselte zwölf Euro, bekam dafür acht Pfund fünfundneunzig und konnte mir dafür gerade mal einen Minisalat mit Miso- Suppe kaufen.
3. Sei nicht besorgt, wenn dein Sitznachbar nach intensivem Medikamentenverzehr während des acht Stunden Fluges nach Verlassen des Flugzeueges plötzlich Atemschutzmaske und Handschuhe anzieht! Er muss nicht die Schweinepest haben- mir geht’s bis jetzt zumindest ganz gut.
4. Am Flughafen Indira Ghandi in Delhi muss man nun nicht mehr nur durch die Passkontrolle, sondern zuvor noch durch den Swine-Flu-Health-Check. Kann sich nur um Stunden handeln.